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Johannes Mundinger

Allerstr. 26
12049 Berlin

oo49 (o) 179 748 o2 81
post@jmundinger.de

Atelier: Urban Spree
Revaler Str 99
10245 Berlin
 

 
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Zur Ausstellung mit Buch-release, am Donnerstag, 2. Februar 2012, ab 19 Uhr im idrawalot in Neukölln.
Zu sehen gibts meine vornehmsten Werke, und gleichzeitig das (auf englisch) gleichnamige Buch: His Most Exquisite Elaborations, herausgegeben von idrawalot.

Beth Fox (Künstlerin) schreibt:
"Johannes Mundinger's book 'His Most Exquisite Elaborations" is so good it cured my cancer"

Petra Wessbecher (Kulturwissenschaftlerin) fügt hinzu:
"Mundingers Bilder findet man eher durch Zufall. An verborgenen Orten im urbanen Raum trifft man unerwartet auf Gesichter, fantastische Figuren und Farbflächen, die sich in verrottende Hausfassaden eingliedern und für Irritation in dunklen Ecken sorgen. Der Stil des Künstlers steht im Kontrast und zugleich im Dialog zur graphischen Graffiti-Kunst. Seine Werke bestechen durch lyrische, malerische Feinheit, die mit der Rauheit und der Unexaktheit urbaner Kunst spielt.

Zwischen den vordergründigen Fassaden der Häuser verbergen sich schillernde Nischen ungeahnter Schönheit, die bemerkt und erweckt werden wollen. Diese stetige Neugierde auf den Stadtraum und dessen Umgebung lassen den Künstler nicht nur überraschende Leerstellen für seine eigene Kunst finden. Er organisiert und initiiert diverse Ausstellungen und schreibt durch seine kuratorische Arbeit verlassenen Orten temporäre, neue Bedeutung ein, verbindet nationale wie internationale Künstler, im Sinne des pulsierenden Netzes der urbanen Kunst. Die Stadt beherbergt facettenreiche Blickwinkel durch die neue Perspektiven entstehen, Johannes Mundinger ist einer ihrer Entdecker und Verfasser."

Johannes Mundinger - Graffiti at Wroclaw
(Patu & Johannes in Wroc?aw)

Der Direktor des Berliner Kunstvereins, Oliver Breitenstein, schrieb die Einführung:
"Ich schaue Kunst auch für Sie (Johannes Mundinger)

Der Regen prasselte im immer gleichen Rhythmus ans Fenster. Es war einer dieser langen, öden Morgen im Büro. Ein Tag, an dem das Telefon sich weigert zu schellen und man den Tag am liebsten mit einem ordentlichen Schluck Single Malt aus der Flasche im Schreibtisch beginnen möchte. „Büro für Kunstvermittlung“ stand auf dem Schild an meiner Tür. Aber genauso gut hätte da auch gar nichts stehen können. Einfach eine weitere anonyme Tür wie es sie zu tausenden in dieser und allen anderen Städten der Erde gibt. Wenn schon keinen Whisky, dann wenigsten Kaffee Nummer 135. Zu allem Überdruss saß mir auch noch die Bank im Nacken und ich dachte darüber nach, wie ich an ein paar Kröten kommen konnte, um die nächste Füllung der Kaffeemaschine zu bezahlen.
Die Türklingel riss mich aus meinen Gedanken. Ich erhob mich vom Schreibtisch und drückte auf den Summer. Kurze Zeit später öffnete sich die Tür und ein brauner Lockenkopf inklusive Piercing schob sich durch die Tür, gefolgt von einem „Libertines“ Shirt, einem Paar Jeans und den unvermeidlichen Chucks.

„Büro für Kunstvermittlung? Bin ich hier richtig?“ „So steht es zumindest an der Tür. Was kann ich für Sie tun?“ „Ich bin da in eine Ausstellung rein geraten und auf einen Künstler gestoßen. Und nun hätte ich gerne Informationen über ihn und seine Arbeit, können Sie mir dabei helfen? Und was würde es kosten?“ „Klar, das kann ich übernehmen. Dafür bin ich ja da. Es kostet allerdings 150 Euro am Tag plus Spesen.“ „Das ist kein Problem.“ kam es zurück und sie legte fünf Hunderter auf den Tisch. Zumindest der Kaffe war gesichert. „Reicht das?“ „Sicher. Um wen geht es denn überhaupt?“ „Er heißt Johannes Mundinger und alles was ich weiß, ist, dass er in Berlin lebt.“ „Ok, das reicht für den Anfang. Lassen Sie ihre Nummer da. Ich melde mich, sobald ich was habe.“ „Danke.“ Sie schrieb ihre Nummer auf ein Post It, erhob sich und ging mit einem nicht zu übertrieben wippendem Hinterteil aus Tür.

Ich steckte mir eine Players an und fragte mich, ob nicht doch so was wie Gott existierte. Ich hatte einen Auftrag. Und damit war ich wieder bei Kasse. Vorläufig. Ok, wie anfangen? Natürlich mit der unvermeidlichen Grundlage jeder Ermittlung: Google. Also verließ ich Youporrn und öffnete die Datenkrake um „Johannes Mundinger“ einzutippen. Das erste was sie ausspuckte war jmundiger.de. „Aktuelle Arbeiten, Projekte und Ausstellungen von Johannes Mundinger, schön übersichtlich in einem Blog versammelt: Illustration und Auzustellendes“ hieß es da."
...weiter gehts im Buch.

Donnerstag, 2. Februar 2012, ab 19 Uhr
idrawalot, Boddinstraße 60, Berlin